Curupira ist eine Stadt in Brazil mit etwa 0 Einwohnern.
Der Curupira ist eine Gestalt aus der Tupi-Guarani-Mythologie der Amazonasregion Brasiliens. Schon 1560 wird er von dem kanarischen Missionar und Jesuiten José de Anchieta erwähnt. Er gilt als Beschützer der Wälder und der wilden Tiere. Der Curupira wird als kleine Gestalt beschrieben, ein Zwerg oder ein Knabe. Daher auch der Name von Guaraní curumim (Knabe) und pira (Körper).
Weitere Merkmale sind flammendrote oder feurige Haare beschrieben und in die verkehrte Richtung weisende Füße, weshalb derjenige, der seiner Spur zu folgen meint, sich von ihm entfernt und derjenige, der ihn zu meiden sucht, ihm umgekehrt in die Arme läuft. Verschiedentlich werden ihm auch grüne oder blaue Zähne, ein behaarter Körper, ein fehlender Anus und ein übergroßer Penis zugeschrieben. Laut Anchieta war er bei den Indianern sehr gefürchtet wegen der manchmal sogar tödlichen Schläge, die er versetzt. Um ihn zu besänftigen, sollen die Indianer auf den Urwaldpfaden Opfergabe deponiert haben.
Er verfolgt und bestraft alle, die die Natur nicht achten. Wenn ein Mensch im Wald verschwindet und nicht wieder auftaucht, wird oftmals der Curupira verdächtigt. Weitere Verteidiger der Natur des Amazonas sind der Caipora und der weiße Hirsch Anhangá.
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